Mein vielseitiges FSJ bei beWirken

beWirken hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben sich selbst in ihrem eigenen Umfeld zu verwirklichen. Dabei setzt beWirken bereits früh an, um Jugendlichen das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu vermitteln. Und dort arbeite ich jetzt für ein Jahr, um etwas über mich und meine Möglichkeiten zu lernen, aber auch um gemeinsam mit beWirken für mehr Jugendbeteiligung einzustehen.
Wie ich bei einem FSJ bei beWirken gelandet bin und was ich bereits alles gelernt habe.

Nach dem Abitur hatte ich noch keine genaue Vorstellung was ich jetzt eigentlich genau machen soll. Ich war froh endlich mit der Schule fertig zu sein und mit etwas Neuem anfangen zu können. Ich bin schließlich auf die Idee gekommen ein freiwilliges Jahr im Bereich Kultur zu machen. Ich habe im Internet nach freien Stellen gesucht und bin dadurch das erste Mal auf beWirken gestoßen, die Jugendliche auf Augenhöhe bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen und sich eine andere Form der Jugendbildung wünschen. Außerdem habe ich von der Trainer*innen Ausbildung gelesen, die Trainer*innen für die Workshops der Projekte ausbildet und vom Bildungsfestival – einem Treffen von verschiedenen engagierten Leuten, die ähnliche Ziele wie beWirken verfolgen. Bevor ich bei beWirken angefangen habe, habe ich mich nie wirklich mit dem Thema Jugendbeteiligung und Jugendbildung auseinandergesetzt.

Obwohl ich mich sehr darüber gefreut hatte, bei beWirken angenommen worden zu sein, wusste ich noch nicht genau was mich alles erwarten würde. Ehrlich gesagt, weiß ich das heute, wenn ich jeden Morgen ins Büro oder auf eine Veranstaltung gehe, auch noch nicht so genau, da immer wieder neue Leute, Projekte und Aufgaben auf mich zu kommen. Das engagierte Team hilft mir mit all den neuen Eindrücken und Herausforderungen zurecht zu kommen. Ansonsten wäre die Zeit auch etwas eintönig und ich wäre wohl kaum bei einer Trainer*innen Ausbildung, dem Bildungsfestival, der TinCon in Hamburg und einer JPC dabei gewesen.

Da ich jetzt aus einer anderen Perspektive und nicht mehr als Schülerin auf die Schule blicke, aber auch aus kürzlichen Erfahrungen sprechen kann, fällt mir durch das FSJ bei beWirken auf, dass sich im Bereich Jugendbildung und besonders Schule dringend etwas ändern muss. Das Schulsystem ist zu veraltet und nicht auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendliche angepasst.

Gelernt habe ich bis jetzt bei beWirken von Jugendbeteiligungsformen über Marketing und Social Media einiges. Die meiste Zeit verbringe ich im Büro, wo ich viel am Computer arbeite und dabei Flyer, Karten und Bilder für neue Projekte entwerfe. Außerdem informiere ich mich zu aktuellen Themen in Verbindung mit Jugendbeteiligung und sorge dafür, dass auf den Social-Media-Kanälen regelmäßig gepostet, geliked und geteilt wird. Ab und zu bin ich auch auf Veranstaltungen, wie dem Bildungsfestival oder Netzwerktreffen, die ich bereits oben erwähnte.

Insgesamt war es eine sehr gute Entscheidung sich auf ein FSJ bei beWirken einzulassen, denn am Ende gibt es mir eine Orientierung für mein späteres Leben, jede Menge neuer Erfahrungen und sehr viel Spaß!

Wenn ihr auch gerne mal bei beWirken rein schnuppern möchtet, könnt ihr hier sehen wie man noch mitmachen kann. Zum Beispiel könnt ihr euch bei der nächsten Trainer*innen Ausbildung  anmelden und dabei viele neue Methoden wie Design Thinking kennen lernen. Außerdem werdet ihr dort auf viele super engagierte neue Leute treffen!